Assassin’s Creed 2

Assassin’s Creed 2 ist der Nachfolger des 2007 erschienenen und von Ubisoft Montreal entwickelten Action-Adventures Assassin’s Creed.

Die Geschichte knüpft an den Vorgänger an und man selbst schlüpft in die Rolle eines Nachfahren des Protagonisten aus dem ersten Teils namens Ezio. Um 1500, also gut 300 Jahre später und diesmal in Italien geht es wieder darum, Attentate auf Widersacher auszuführen und dabei unter der ständigen Aufsicht der Stadtwachen wieder unterzutauchen. Die Story verspricht bereits ab wenigen Szenen Spannung und glänzt durch das Auftreten prominenter Personen, wie z.B. Leonardo Da Vinci, der ein guter Freund der Familie ist. Immer wieder gibt es Parallelen zu Altaïr aus dem ersten Teil des Spiels und so ist es z.B. möglich, dessen Rüstung freizuschalten.

Die wichtigste Neuerung in Assassin’s Creed 2 ist das Geld. Während man im ersten Teil Wurfgeschosse etc. von den entsprechenden Personen stehlen musste, ist es nun möglich, durch das Spielen von Missionen, Taschendiebstahl oder durch Einkünfte der eigenen Burgstadt, Gegenstände zu erwerben. Neben verbesserten Rüstungen und stärkeren Waffen können auch Schatzpläne und Heiltränke gekauft werden. In Monteriggioni besitzt der Onkel von Ezio eine Villa. In dieser Villa ist es möglich, Läden und Einrichtungen in der Burgstadt auszubauen und so Vergünstigungen beim Einkauf zu erlangen (in drei Ausbaustufen: 5%, 10%, 15%). Zudem generiert der Wert der Stadt (der mit Verbesserungen an der Infrastruktur erhöht wird) alle 20 Minuten Einkünfte, die man für sich selbst beanspruchen kann.

Die Möglichkeiten in Assassin’s Creed 2 sind gegenüber dem Vorgänger um ein Vielfaches gewachsen. Neben den üblichen Missionen kann man in Katakomben einsteigen und Sarkophage ausheben, um an spezielle Siegel zu kommen, welche die Rüstung von Altaïr freischalten. Daneben kann man immer wieder Diebe in der Stadt verfolgen und kassiert deren Beute, wenn man sie “erwischt”. Im Übrigen versprechen zahlreiche sammelbare Objekte viele Stunden Spielspass. Noch zu erwähnen sind die Aussichtsplattformen, die im Gegensatz zum Vorgänger, weitaus aufwändiger gestaltet wurden und das Erklimmen mehrere Minuten dauern kann.

Leider hat das Spiel auch seine Schattenseite. Jeder Käufer muss für sich selbst entscheiden, ob der neue Kopierschutz von Ubisoft ein Segen oder ein Fluch ist. Fakt ist, dass man zu jeder Zeit mit einem Ubisoft-Server über das Internet verbunden sein muss. Auf diesen Servern werden dann auch sämtliche Spielstände gespeichert. Offline spielen liegt also nicht drin. Natürlich gibt es schon eine Methode, diesen Umstand zum Umgehen, aber die Entwicklung des Kopierschutzes liegt sicher nicht im Interesse der ehrlichen Käufer.

Aus meiner persönlichen Sicht überwiegt die Arroganz des Publishers und des Kopierschutzes das sonst fabelhafte Spiel. Deswegen muss auch hier von einem Kauf abgeraten werden.

April 2010

Unsere PC-Konfiguration geht in die zweite Runde.

In diesem Monat gab es wieder einige neue Hardware-Teile, welche den Weg in unsere Konfiguration “April 2010″ gefunden haben. Dieses Mal richtet sich der PC an einen Gamer im High-End Bereich, was den stolzen Preis von über SFr. 2000.- rechtfertigen soll. Gegenüber der März-Konfiguration wurde bei diesem PC “nur” ein Intel i5-650 verbaut, jedoch mit dem Hintergedanken, dass sich dieser locker auf das Niveau eines i5-660er übertakten lässt. Dank NVidias neuer Grafikchip-Generation (GF100, “Fermi”) haben wir uns erneut für ein Produkt dieses Herstellers entschieden. Da wir den PC jedoch im High-End und nicht im Enthusiast-Level platzieren möchten, verzichten wir auf eine GTX-480 und wählen stattdessen eine GTX-470. Die erhöhten Geräuschemissionen werden durch das bestehende, mit Dämmmatten ausgestattete “Lian Li P50″-Gehäuse kompensiert. Ferner wird dieses Mal eine SSD, anstatt einer herkömmlichen HDD verbaut. Das beste Preis/Leistungs-Verhältnis haben wir bei der “Kingston SSDnow V+” Festplatte entdeckt. Mit bis zu 180MB/s schreibend übertrifft sie sogar die sonst allerseits gelobte “Intel X25-M G2″ SSD um 80MB/s. Zum Schluss werden bei dieser Konfiguration 4GB “Corsair Dominator” RAM-Riegel verbaut, welche mit 7er Latenzzeiten punkten können.

Die gesamte Konfiguration inklusive HDD-Festplattenkühler und -entkoppler für eine zusätzliche Daten-HDD (im Preis nicht enthalten) ist unter dem folgenden Link zu finden: Digitec.ch (Preis am 13. April 2010: SFr. 2121.00)

Subjektives Ranking:

Preis: 2.5/5

Leistung: 4.5/5

Nachfolgend wie gewohnt einige Impressionen:

Diese Konfiguration enthält keine Daten-Festplatte und kein DVD-Laufwerk.

Umfrage für Ego-Shooter-Gamer

Auf der folgenden Website hat ein Fan von uns eine Umfrage für Spieler von Ego-Shootern erstellt.

Bitte füllt diese doch aus. Danke.

http://umfrage.ifrag.ch

Metro 2033

DIE Überraschung des Jahres! Ok, ein etwas provokanter Titel, doch denke ich, dass das Spiel erstaunlich gut gelungen ist. Die bis anhin unbekannte Spieleschmiede 4A–games aus der Ukraine haben, meiner Meinung nach, den Überraschungstitel der letzten paar Jahre herausgebracht. Sie selbst beschreiben das Spiel als „horror/action/survival FPS with elements RPG genre game“. Wow. Und genau das ist es. Ein Horror-Action-Shooter mit Rollenspiel Elementen wo’s ums Überleben geht. Überleben von giftigen Gasen, radioaktiver Brühe und mutierten Monstern! Und das können die Jungs von 4A unglaublich authentisch und spannend inszenieren. Selten war ich von einem Spiel ab den ersten paar Minuten so gefesselt und ich konnte nach Stunden noch gespannt weiterspielen und mich an immer neuen Story-Wendungen und Tunnelverzweigungen freuen.

Kurz zur Geschichte. Das Spiel basiert auf dem gleichnamigen russischen Roman aus dem Jahre 2007. Nach dem Atomkrieg ist die Erde unbewohnbar geworden (oh wie kreativ, doch Moment, es wird wirklich noch interessanter). Die Bewohner Moskaus flüchten in die Metro. Hier entstehen in den einzelnen Stationen kleine Gemeinden mit Überlebenden. Diese müssen sich gegen Mutanten und Banditen verteidigen. Du (als Protagonist Artjom) wirst von einer kleinen Aussenstation ins Zentrum geschickt um deine Station beschützen zu können. Ein geheimnisvoller Auftrag bringt dich von Station zu Station. Kling nicht sehr spannend ist aber eine sehr gut ausgearbeitet und mit überraschenden Wendungen gespickte Story. Es gibt ausserdem kaum ein beängstigendes, beklemmenderes Gefühl, als die aufsteigende Panik, wenn man die Spielfigur tief und hastig atmen hört. Die Ränder der Gasmaske beschlagen sich langsam vom Kondenswasser, welches nach und nach gefriert und so die Sicht immer weiter einschränkt. Hab ich noch genug Filter bei mir, um es in den nächsten Schutzraum zu schaffen?

Zur Technik gibt es nicht viel zu sagen. Die Grafik schaut sogar unter DX9 prima aus. Rauchschwaden und Lichtreflexe sind vom Feinsten. Spezialeffekte und Flashbacks sind exzellent dargestellt. Die Steuerung wartet mit interessanten Ideen auf. Zum Beispiel muss der Akku (Taste F lange gedrückt halten) der Stirnlampe (Taste F) durch mehrmaliges Klicken der linken Maustaste geladen werden, wenn man mehr Licht braucht.

Negativ aufgefallen sind jedoch zuweilen unausbalancierte Gegnermassen und unlogische Speicherpunkte (man kann immer überall speichern, wird jedoch zum letzen Punkt zurückgesetzt) sowie die ungünstigen Momente der Autosafe-Funktion. Falls man zu faul war einen eigenen Speicherpunkt zu erstellen, kann es vorkommen, dass der automatisch gespeicherte Punkt total unbrauchbar ist und die Spielfigur duzende Tode stirbt, bevor man sich mit Glück aus der ausweglosen Situation retten kann.

Fazit, kein Spiel für jemanden mit Klaustrophobie (Angst vor Enge) und/oder Angst vor Dunkelheit. Enge, dunkle Tunnels, beleuchtet durch ausschalt und ausschiessbare Lichtquellen sind nicht jedermanns Sache. Kaufempfehlung: spezielle Waffen und Features wie die Gasmaske machen aus dem mittelklassigen Spiel ein Topspiel. Für Leute die ab und zu gerne einen Shooter spielen und das Stalker-Feeling bei „Stalker“ vermissten, gebe ich sogar eine uneingeschränkte Kaufempfehlung. Metro2033 ist der Beweis, dass ein kleines Team mit einem kleinen Budget ein grossartiges Spiel herausbringen kann.

Command & Conquer 4

Überrascht habe ich festgestellt, dass ohne grosses Tamtam und Vorankündigung ein neuer Teil von Command and Conquer herausgekommen ist. Wiederum spielt dieser im Tiberium-Universum und hat nichts mit CnC-Generals oder der “Red Alert”-Reihe zu tun. Über dieses ungewohnte Vorgehen habe ich mir im ersten Moment keine Gedanken gemacht. Später komme ich noch einmal kurz darauf zurück.

Nach der Installation fällt zuerst einmal auf, dass das Spiel sich offenbar auf einen EA-Server verbindet. Auf jeden Fall gibt es Punkte und Achievements (deutsch etwa Erfolge/Errungenschaften) zu holen. Sogar im Singleplayer. Schön und gut. Doch brauchen tut das keiner. Warum kann ich die Einheiten und Fähigkeiten nicht normal freischalten?

Zur Story. Wie gewohnt mit gutgemachten und zeitweise recht amüsanten Videos wird der Spieler in das Geschehen eingeführt. Die Geschichte wird zwischen den Missionen auch in den Videos weitererzählt. Es sind wieder einige Jahrzehnte vergangen seit dem Angriff der Scrin. Die GDI hat sich mit Kane verbündet und kämpft gegen autonom agierende Nod Einheiten.

Zum Spiel. Leider hat mich weder die Grafik noch das Gameplay überzeugen können. Die Missionen sind langweilig und als casual Strategiespiel-Spieler habe ich solche Plots schon zu hunderten gespielt. Es reicht einfach nicht mehr, nur Starcraft zu kopieren. Die grösste Neuerung, wenn man so will, sind die sogenannten Crawler. Crawler sind mobile Basen, die sich um Einheiten zu erstellen erst eingraben müssen. Die Armee bleibt klein und übersichtlich und zieht mit dem Crawler umher. Und jederzeit ist die passende Einheit an der Front. Als Idee ganz nett, doch macht das kein neues Spiel aus. Die restlichen neuen Einheiten können das Spiel meiner Meinung nach auch nicht mehr retten, obwohl ein Panzer, der feindliche Angriffe per Schild reflektiert, lustig anzuwenden ist.

Fazit. Kurzweilige Echtzeitstrategie ohne nennenswerte Missionen oder Neuerungen. Tröstet höchstens etwas über die Wartezeit auf Starcraft2 hinweg. Keine Kaufempfehlung.
Irgendwie wurde mir nach dem Anspielen klar warum EA nicht gross die Werbetrommel rührt. Das Spiel hat keine Werbung verdient! Hier wird versucht aus einem doch grossen Namen kurzfristig Profit zu schlagen.

März 2010

In unregelmässigen Abständen stellen wir ein aktuelles und von uns empfohlenes Gamerssystem vor.

Den Anfang machen wir mit einer edlen “Middle Range” Konfiguration. Die wichtigsten Eckpunkte des SFr. 1’700 teuren Systems sind ein Intel i5 661 Prozessor, eine GeForce GTX-275 Grafikkarte und eine 300GB WD Velociraptor Festplatte. Die von WD angekündigte 600 GB Variante ist momentan noch nicht verfügbar, sollte aber ihren Weg bis in die nächste Konfiguration finden. Erwähnenswert ist ausserdem das Mainboard, welches über 8 USB 2.0, sowie zwei brandneue USB 3.0 Ports verfügt!

Nachfolgend der Link zur Detailansicht des Warenkorbes: Digitec.ch (Preis am 2. März 2010: SFr. 1’396.00)

Die Grafikkarte wird von Mrak bezogen, da Digitec keine GTX-275 von Zotac anbietet: Mrak.ch/eshop (Preis am 2. März 2010: SFr. 319.50)

Subjektives Rating:

Preis: 3/5

Leistung: 4/5

Bioshock 2

Als im August 2007 Bioshock veröffentlicht wurde, war dies eine grosse Veränderung in der Spielebranche. Kein neuverpacktes Spiel, kein bereits tausendfach verwendetes Thema, nein, Bioshock war etwas vollkommen Neues! Die riesige Unterwasserwelt von Rapture fesselte den Spieler und wusste für etliche Stunden zu unterhalten.

Bioshock gefiel mir sehr gut, mir persönlich wurde es jedoch gegen Ende etwas langweilig, da es mit der Zeit kaum mehr Abwechslung gab. Der fehlende Multiplayer-Part war ebenfalls ein Negativpunkt, welcher dazu führte, dass das Spiel schnell wieder im Regal verschwand.

Und doch freute ich mich sehr auf Bioshock 2, da nun ein Multiplayermodus eingebaut wurde und ich in Trailern im Voraus gesehen habe, dass man neu in der Rolle eines Big Daddy’s spielt.

Die Atmosphäre und die Wassereffekte sind zweifellos die grössten Erfolge der Programmierer von Bioshock 2. Das ganze Feeling der 60er-Jahre gepaart mit den völlig verstörten Bewohnern Raptures sind unvergleichlich und lassen von Zeit zu Zeit einen kalten Schauer über den Rücken laufen.

In Bioshock 2 kämpft man sowohl gegen andere Big Daddies, als auch neu gegen Big Sisters, welche jedes Mal eine Herausforderung sind. Die Waffen sind ähnlich geblieben. Zu erwähnen ist der Hackpfeil, der mit einer speziellen Waffe abgefeuert wird und das Hacken von Gegenständen aus der Entfernung erlaubt. Der Fotoapparat für die Forschungen wurde durch eine Filmkamera ersetzt, welche aber ziemlich ähnlich funktionieren.

Leider bietet Bioshock 2 keine weiteren bahnbrechenden Neuerungen, weshalb es mir auch schon ziemlich schnell langweilig wurde. Das Spiel war innert 6 Stunden auf dem normalen Schwierigskeitsgrad durchgespielt. Ohne auch nur einmal eine Vita-Chamber von innen gesehen zu haben.

Ein weiterer wichtiger Negativpunkt ist der Kopierschutz:

Bei der Installation erhält man SecuROM, für die Aktivierung wird eine Internetverbindung benötigt. Wer Spielstände speichern will, muss sich beim Windows LIVE Account eingeloggt haben. Und zu allem Übel muss auch noch die DVD beim Spielen eingelegt sein.

Deswegen würde ich dem Spiel maximal 75/100 Punkten vergeben.

Battlefield Bad Company 2 – Beta

Seit einem Monat läuft die Open Beta von Battlefield Bad Company 2 auf PC.

Trotz veralteter Hardware hab ich mich für die Vorbestellung von BFBC2 entschieden. Wie es nicht anderst zu erwarten war, waren alle Downloadserver total überlastet. Und so es dauerte Stunden bis die 1,42 GB grosse Beta auf der Festplatte war.

Nach einer einfachen Anmeldung mit Beta-Key und Emailadresse konnte schlussendlich auch gespielt werden. Da die Beta leider nur auf eine Map begrenzt, sind allzuviele Aussagen nicht möglich. Was mir sofort aufgefallen ist, ist die grundsätzliche Ähnlichkeit mit BF2142 und BF2. Sowohl Waffen wie auch Fahrzeuge sind nicht wirklich neu.

Allerdings ist das Gameplay mit der zerstörbaren Umgebung etwas total neues! Bäume, Zäune und Häuser können per Panzer, RPG und Sprengstoff total zerstört werden. Das bringt natürlich tolle neue taktische Möglichkeiten. In welchem Multiplayer Onlineshooter kann man per Schrotflinte ein Loch in einen Zaun schiessen um so die gegnerische Basis zu infiltrieren?

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