Assassin’s Creed 2
- April 27th April 2010
- vonFox
- Kommentar schreiben
Assassin’s Creed 2 ist der Nachfolger des 2007 erschienenen und von Ubisoft Montreal entwickelten Action-Adventures Assassin’s Creed.
Die Geschichte knüpft an den Vorgänger an und man selbst schlüpft in die Rolle eines Nachfahren des Protagonisten aus dem ersten Teils namens Ezio. Um 1500, also gut 300 Jahre später und diesmal in Italien geht es wieder darum, Attentate auf Widersacher auszuführen und dabei unter der ständigen Aufsicht der Stadtwachen wieder unterzutauchen. Die Story verspricht bereits ab wenigen Szenen Spannung und glänzt durch das Auftreten prominenter Personen, wie z.B. Leonardo Da Vinci, der ein guter Freund der Familie ist. Immer wieder gibt es Parallelen zu Altaïr aus dem ersten Teil des Spiels und so ist es z.B. möglich, dessen Rüstung freizuschalten.
Die wichtigste Neuerung in Assassin’s Creed 2 ist das Geld. Während man im ersten Teil Wurfgeschosse etc. von den entsprechenden Personen stehlen musste, ist es nun möglich, durch das Spielen von Missionen, Taschendiebstahl oder durch Einkünfte der eigenen Burgstadt, Gegenstände zu erwerben. Neben verbesserten Rüstungen und stärkeren Waffen können auch Schatzpläne und Heiltränke gekauft werden. In Monteriggioni besitzt der Onkel von Ezio eine Villa. In dieser Villa ist es möglich, Läden und Einrichtungen in der Burgstadt auszubauen und so Vergünstigungen beim Einkauf zu erlangen (in drei Ausbaustufen: 5%, 10%, 15%). Zudem generiert der Wert der Stadt (der mit Verbesserungen an der Infrastruktur erhöht wird) alle 20 Minuten Einkünfte, die man für sich selbst beanspruchen kann.
Die Möglichkeiten in Assassin’s Creed 2 sind gegenüber dem Vorgänger um ein Vielfaches gewachsen. Neben den üblichen Missionen kann man in Katakomben einsteigen und Sarkophage ausheben, um an spezielle Siegel zu kommen, welche die Rüstung von Altaïr freischalten. Daneben kann man immer wieder Diebe in der Stadt verfolgen und kassiert deren Beute, wenn man sie “erwischt”. Im Übrigen versprechen zahlreiche sammelbare Objekte viele Stunden Spielspass. Noch zu erwähnen sind die Aussichtsplattformen, die im Gegensatz zum Vorgänger, weitaus aufwändiger gestaltet wurden und das Erklimmen mehrere Minuten dauern kann.
Leider hat das Spiel auch seine Schattenseite. Jeder Käufer muss für sich selbst entscheiden, ob der neue Kopierschutz von Ubisoft ein Segen oder ein Fluch ist. Fakt ist, dass man zu jeder Zeit mit einem Ubisoft-Server über das Internet verbunden sein muss. Auf diesen Servern werden dann auch sämtliche Spielstände gespeichert. Offline spielen liegt also nicht drin. Natürlich gibt es schon eine Methode, diesen Umstand zum Umgehen, aber die Entwicklung des Kopierschutzes liegt sicher nicht im Interesse der ehrlichen Käufer.
Aus meiner persönlichen Sicht überwiegt die Arroganz des Publishers und des Kopierschutzes das sonst fabelhafte Spiel. Deswegen muss auch hier von einem Kauf abgeraten werden.





